Rede, wenn das Herz überläuft!

Mal ehrlich: Manches Brautpaar fürchtet den Moment, da einer der Gäste zu einer Rede ansetzt. Aber es könnte ein Höhepunkt werden.

Wer sollte auf einer Hochzeitsfeier eine Rede halten? Und wann? Oder sollte man besser darauf verzichten? Die Redaktion von „Ihr Hochzeitsservice“ sprach darüber mit Sylvia Nepicks, die „Reden für jeden“ schreibt.

Frau Nepicks, www.reden-für-jeden.de heißt ja auch Ihre Website. Was dürfen Ihre Auftraggeber erwarten?

S.N.: Ich weiß aus meiner Zeit als Hochzeitsplanerin, dass auf vielen Hochzeiten die Rede des Brautvaters zum Beispiels ein unvergesslicher Höhepunkt wurde und dass sich andererseits viele Menschen sehr schwer tun, eine Rede zu schreiben und vorzutragen. Die Festansprache hat leider ein schlechtes Image, weil es zu viele schlechte Redner gibt. Das gilt für Familienfeiern genauso wie für Firmenveranstaltungen oder öffentliche Events. Deshalb biete ich meine Dienste als Redenschreiberin an.


Kernbotschaften ermitteln! Bild: © Myxlyxl - Fotolia.com

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 Wie läuft so ein Auftrag ab?

S.N.: Ich benötige zunächst vom Auftraggeber detaillierte Informationen über den Anlass, über das Brautpaar – wenn es sich um eine Hochzeit handelt – und über seine persönliche Position. Manchmal hat ein Kunde bereits einen Entwurf zu Papier gebracht, den ich bearbeiten kann. Meinen Redevorschlag korrigiere ich auf Wunsch bis zu zweimal. Das kann man heutzutage alles bequem per Mail erledigen. Bei besonders wichtigen Anlässen oder großen Events führe ich natürlich auch persönliche Vorgespräche. Denn eines gibt es von mir nicht: Musterreden.


Sämtliche News und Besonderheiten über das Brautpaar sammeln - Bild: Dimitar Bosakov Fotolia.com

Bild: © Dimitar Bosakov – Fotolia.com

Sollte Ihr Auftraggeber den Text dann auswendig lernen?

S.N.: Wenn er ein guter Schauspieler ist, warum nicht? Aber ich rate immer dazu, kleine Sprechkarten anzufertigen. Wenn man aufgeregt ist, kann man schnell den Faden verlieren und ärgert sich, wenn zum Schluss etwas Wichtiges vergessen wurde.

Aber ist das dann auch wirklich die Rede des Brautvaters oder des Geschäftsführers?

S.N.: Ich gebe mir die größte Mühe, den Ton meines Auftraggebers zu treffen, seinen Stil nachzuempfinden, ihm sozusagen nach dem Mund zu schreiben. Nicht nur mit den inhaltlichen Details, die mir in der Vorbereitung anvertraut werden, gehe ich diskret um. Jeder meiner Kunden, der aus welchem Anlass auch immer das Wort ergreift, kann sicher sein, dass die Arbeit eines Ghostwriters unbemerkt und unerwähnt bleibt.


Immer die Zeit im Auge behalten - Bild: Udo Kroener - Fotolia.com

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Welche Tipps können Sie denen geben, die doch selber schreiben wollen?

S.N.: Rede über alles, nur nicht über fünf Minuten! Das heißt, bitte nicht beim Urschleim anfangen und die Zuhörer nicht mit Langatmigkeit langweilen. Sich selbst treu bleiben. Wer ein ernster Mensch ist, sollte nicht als Ulknudel auftreten. Finger weg von Fertigtexten aus dem Internet oder Ratgebern. Oder wollen Sie Ihre Rede beim nächsten Familienfest noch einmal hören? Lieber ganz unverkrampft einmal aufschreiben, was man eigentlich sagen will. Vielleicht ist das ja ein recht guter Anfang.

Weitere Informationen zur REDErei Nepicks erhalten Sie unter:

REDErei Sylvia Nepicks
Lerchenweg 13 A
14656 Brieselang
Tel.: 033232 – 41 138
Mobil: 0177 – 532 91 05
E-Mail: rederei@nepicks.de

oder folgen Sie einfach diesem Link http://www.reden-für-jeden.de/  direkt zur Internetpräsenz von der REDErei Sylvia Nepicks. Lassen Sie sich inspirieren und kompetent beraten.

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