Hochzeits-Jahresrückblick 2011
Überall Jahresrückblicke in diesen Tagen. Was gab es Bemerkenswertes in Sachen Hochzeit in diesem Jahr?
Nein, es war nicht nur der 11.11.11, der Schlagzeilen machte, wenngleich dieses Datum wesentlich mehr Paare ins Standesamt lockte, als anfangs vermutet.
Nicht nur in den Karnevalshochburgen, auch an der Küste, in Sachsen oder Berlin wurde geheiratet, was die Terminlisten hergaben.
DIE Hochzeit des Jahres fand aber im April statt, als in London Prinz William seine Kate, pardon: Kathrin – heiratete. Millionen von Fernsehzuschauern aus aller Welt waren dabei.
Überhaupt der Adel: Ja sagte auch die Enkelin der Queen, Zara Phillips zu Rugby-Spieler Mike Tindall. In Monaco heiratete Prinz Albert Charlene Wittstock und die Gerüchte, sie hätte in letzter Minute die Flucht ergreifen wollen, hören nicht auf.
Auch im asiatischen Königreich Bhutan freuten sich Untertanen über eine royale Hochzeit und in Potsdam heiratete Georg Friedrich Prinz von Preußen Sophie Prinzessin von Ehrenburg. Hätten wir eine Monarchie in Deutschland, wäre der Bräutigam regierender Kaiser. Soviel blaues Blut war dem Ersten Deutschen Fernsehen eine Live-Übertragung wert.
Heimlich, still und leise heiratete die Fraktionschefin der Grünen, Renate Künast, ihren langjährigen Lebensgefährten. Auch James Bond, alias Daniel Craig, ist 2011 unter die Haube gekommen, wie auch Alpinsportlerin Maria Riesch und Musical-Star Ute Lemper.
Die „Gruselhochzeit des Jahres“ ist die Eheschließung der 85-jährigen Herzogin von Alba mit einem 25 Jahre jüngeren spanischen Beamten. Die Verwandten der Braut vermuten Erbschleicherei. Angesichts des durch zahlreiche Schönheitsoperationen maskenhaft entstellten Gesichts der Braut ein Verdacht, der nicht ganz von der Hand zu weisen ist.
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Bild: © Kaarsten – Fotolia.com
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