Outfit ergaunert – Braut überführt

Diese Braut hielt sich für besonders schlau. Aber nicht schlau genug, denn die Polizei kam ihr schnell auf die Schliche.

Für knapp 200 Euro ersteigerte die junge Frau ein Brautkleid für ihre bevorstehende Hochzeit. Ein richtiges Schnäppchen, das ihr gut gefallen haben musste, denn im Kleiderschrank hing bereits eines.

Die Braut überwies den Geldbetrag – so weit so gut. Doch dann meldete sie dem Auktionshaus, sie hätte nur einen leeren Karton erhalten.

Der gewerbliche Händler, der sich keiner Schuld bewusst war, riet der Käuferin zu einer Anzeige; er selbst tat dies auch.

Wenige Tage später heiratete die angeblich betrogene Braut – in dem Kleid, das angeblich nie angekommen war. Sie hatte nicht mit der pfiffigen Kriminalpolizei gerechnet, die sich unter die Gratulanten mischte und ein Foto von der Braut machte.

Das Gericht in Brandenburg an der Havel verurteilte die junge Frau jetzt zu einer Geldstrafe, die sehr glimpflich ausfiel, da sie kein eigenes Einkommen hat.

Zur Hochzeit soll man zwar etwas Altes bzw. Gebrauchtes tragen, aber von Erschwindeltem kann keine Rede sein.

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Bild: © Martina Berg – Fotolia.com

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